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::2,4 Ghz - na und?
Die Standards IEEE 802.11b,b+,g nutzen das weltweit lizenzfreie ISM Band, das wiederum im Frequenzbereich von 2,4 bis 2,485 GHz angesiedelt ist. Doch eben dieser Vorteil der Lizenzfreiheit bringt auch Probleme mit sich. Zu beachten ist hierbei nämlich, dass der Frequenzbereich 2,4 nicht ausschließlich für den Betrieb von drahtlosen Netzwerken sondern auch für andere Funkanwendungen (beispielsweise Bluetooth, Fernsteuerungen, Bewegungsmelder, Babyphone, Schnurlose Haustelefone, Mikrowellenherde usw.) zugeteilt ist. [s. Abb. 6 ]
::Meldepflicht in Österreich?
In Österreich ist deshalb zwar der In- und Outdoorbetrieb von drahtlosen lokalen Netzwerken im Frequenzbereich 2,4 GHz meldefrei erlaubt, jedoch wird weder für einen störungsfreien Betrieb garantiert, noch besteht Gewähr gegenüber unberechtigten Zugriffen auf Informationen, die über WLAN übertragen werden.


vergrößerte Darstellung
Die freigegebenen Bandbreiten unterscheiden sich von Land zu Land, während in Europa (mit Ausnahmen) 79 nutzbare Sequenzen für beispielsweise den Standard 802.11b zur Verfügung stehen, sind es in Japan nur knappe 23. Die Sequenzen sind bei IEEE 802.11b in 13 (Europa) bzw. in 11 (USA) verschiedene Kanäle unterteilt [s. Direct Spread Spectrum (DSSS)]. Die Mittel -Frequenzen dieser Kanäle haben einen Abstand von jeweils 5 MHz.
::Überblick aller verfügbaren Kanäle
Kanal |
Frequenz |
Kanal |
Frequenz |
1 |
2412 MHz |
8 |
2447 MHz |
2 |
2417 MHz |
9 |
2452 MHz |
3 |
2422 MHz |
10 |
2457 MHz |
4 |
2427 MHz |
11 |
2462 MHz |
5 |
2432 MHz |
12 |
2467 MHz |
6 |
2437 MHz |
13 |
2472 MHz |
7 |
2442 MHz |
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::Problematik Überlappung
Die Signalbreite jedes Kanals von 22 MHz, führt dazu, dass sich im ISM-Band nur 3 Kanäle überlappungsfrei gleichzeitig nutzen lassen. Dies könnte zu einer gewissen Problematik bei mehreren eingesetzten Teilnetzen führen, da sich überlagernde Frequenzbereiche gegenseitig stören und die Datendurchsatzrate stark sinken würde.
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